logotype

Tauchgang 367

Monad Shoal (Malapascua/Philippinen) 21.03.2015   

 

Wieder ging es gegen 5:00 morgens los. Eigentlich war geplant zuerst zu einem Hammerhai-Spot zu

fahren um danach an Monad Shoal wieder Fuchshaie zu sehen. Durch extreme Startprobleme,

verzögerte sich unsere Abfahrt allerdings erheblich. Kurz bevor wir an unserem ersten Tauchplatz

ankamen kam zu allem Überfluss noch ein Motorschaden dazu. Gott sei Dank lag ein Boot an diesem

Tauchplatz. Diese schleppte uns dann zu unserm eigentlich 2. Platz, sodass wir zumindest einen

Tauchgang machen konnten. Noch bevor wir ins Wasser gingen bekamen wir schon die ersten

Highlights zu sehen. Ein Fuchshai sprang in voller Länge aus dem Wasser und tauchte wieder ein und

wiederholte seinen Sprung kurz darauf ein weiteres Mal. Der absolute Wahnsinn ! Absolut

unglaublich.

Beim folgen Tauchgang gingen wir nicht so tief wie bisher an gleichem Tauchplatz. Da wir nur bis auf

24 m abtauchten und auf Grund des Motorschadens später dran waren, war auch die Sicht besser als

bisher. Da wir nach Fuchshaien Ausschau hielten, übersahen wir zunächst, das ganz in unserer Nähe

ein vermutlich schlafender Riffhai lag. Aber auch die Fuchshaie gaben sich wieder die Ehre und dieses

Mal kamen sie so näher als zuvor. Ein toller Tauchgang und mit Abstand der beste mit den

Fuchshaien in diesem Urlaub.

Tauchgang 364

Chocolate Island (Malapascua/Philippinen) 19.03.2015  

 

Trotz schlechter Sicht gab es einiges zu sehen wenn man nah genug dran war. Wieder einmal eine

große Anzahl an unterschiedlichen Schnecken und außerdem eine Scherengarnele. Im weiteren

Verlauf sahen wir ein großes und ein kleines Sepia zusammen, vermutlich Mutter und Kind. Das

große Sepia war das größte was ich bisher gesehen habe. Neben zwei Muränen, die zusammen unter

einem Felsvorsprung versteckt waren, hatten wir auch wieder einige Einsiedlerkrebse.

 

Tauchgang 362

Lighthouse Reef (Malapascua/Philippinen) 18.03.2015   

 

Dämmerungs/Nachttauchgang.

Zuerst ging es wieder zu den Mandarinfischen, wobei ich dieses Mal keine Paarung beobachten

konnte. An gleicher Stelle wie die Mandarinfische befand sich ein sehr großer Krebs und in seiner

unmittelbaren Nähe, waren noch 2 weitere. Auch ein Seepferdchen war wieder zu bewundern. Beim

weiteren Nachttauchgang hatten wir dann zwei schwimmende Kalmare, die für mich eine Premiere

waren und mich total begeistert haben. Eine Seeschlage und viele weitere Krebse, teilweise

Einsiedler und ein großer Schwarm Welse waren auch mit von der Partie. Im Lichtkegel meiner

Videobeleuchtung sammelten sich immer wieder unfassbar große Mengen von Kleinstlebewesen.

Mit 82 Minuten mein bisher längster Nachttauchgang.

Nach dem Tauchgang hatten wir einen atemberaubend schönen Sternenhimmel über uns.

 

Tauchgang 360

 

Monad Shoal (Malapascua/Philippinen) 18.03.2015

 

Dieses Mal hatten wir nicht das Glück direkt zu Beginn auf dem Plateau einem Fuchshai zu begegnen.

Wir tauchten auf ca. 28 m ab und warten. Nach einiger Zeit erblickte ich ein Fuchshai. Ich drehte

mich um zu meinen Buddies und sah, dass sie gerade im Begriff waren weiterzuziehen. Ich verkniff es

mir sie mit einem Laut aufmerksam zu machen um den Hai nicht zu verscheuchen. Ich filmte kurz und

schaute wieder in die Richtung wo ich die anderen gerade noch gesehen hatte und stellte fest, dass

ich alleine war. Der Hai war immer noch in meiner Nähe. Schweren Herzens machte ich mich auf den

Weg um meine Gruppe wiederzufinden. Schnell hatte ich sie wieder erreicht. Ich fragte einen meiner

Buddies ob er den Hai gesehen hätte was dieser verneinte. Aber zu Glück mussten wir nicht lange

warten bis sich die nächsten Fuchshaie sehen ließen. Bis zu 3 gleichzeitig. Sie ließen sich immer

wieder blicken und verschwanden immer wieder im Trüben. Sehr schön anzusehen, aber leider nicht

gut zu filmen. Beim Auftauchen dann nochmal einer der an der Riffkannte vom Plateau weg ins Blaue

schwamm.

 

Tauchgang 359

Gato Island (Philippinen) 17.03.2015 

 

In einer Höhle lagen 4 schlafende Weißspitzenriffhaie. Habe mich vor die Höhle gelegt und konnte sie

in aller Ruhe filmen. Danach zeigte mir unser Guide einen schönen Geisterfetzenfisch unter einem

kleinen Felsvorsprung. Neben vielen schönen Weichkorallen Schnecken und Seesternen, sah ich

einen Einsiedlerkrebs, der in seiner Muschel aus der Riffwand fiel und ganz unbeirrt weiter krabbelte.